One-Way Encryption bezeichnet ein kryptografisches Verfahren, das Daten in eine feste, nicht umkehrbare Zeichenfolge umwandelt, wodurch der ursprüngliche Inhalt nicht wiederhergestellt werden kann, was insbesondere zur sicheren Speicherung von Passwörtern genutzt wird.
One-Way Encryption, häufig auch als Hashing bezeichnet, erzeugt aus einer beliebigen Eingabe eine feste, eindeutige Ausgabe, aus der sich die ursprünglichen Daten nicht zurückrechnen lassen. Selbst geringste Änderungen der Eingabe erzeugen dabei ein vollständig anderes Ergebnis.
Für Unternehmen ist One-Way Encryption relevant, weil sie die sichere Speicherung von Passwörtern ermöglicht, ohne diese im Klartext vorhalten zu müssen, wodurch selbst bei einem Datenabfluss aus einer Datenbank die ursprünglichen Passwörter nicht direkt einsehbar sind.
Für Architektur- und Ingenieurbüros ist One-Way Encryption relevant, wenn eigene Systeme wie Kundenportale oder Projektplattformen Passwörter von Mitarbeitenden oder Auftraggebern speichern, da eine korrekte Implementierung dieser Technik im Falle eines Datenlecks erheblichen zusätzlichen Schutz bietet.
Abzugrenzen ist One-Way Encryption von der klassischen, umkehrbaren Verschlüsselung, bei der die ursprünglichen Daten mit dem passenden Schlüssel wiederhergestellt werden können, während One-Way Encryption bewusst keine Rückrechnung ermöglicht. Der Hashwert ist eng verwandt mit dem Ergebnis einer One-Way Encryption. Dies zeigt, wie eng die einzelnen Konzepte der Cybersicherheit miteinander verzahnt sind.
Für Sie als Geschäftsführerin oder Geschäftsführer eines Planungsbüros ist One-Way Encryption relevant, wenn Ihr Unternehmen eigene Systeme wie ein Kundenportal betreibt, in dem Passwörter von Mitarbeitenden oder Auftraggebern gespeichert werden, da eine korrekte technische Umsetzung dieser Methode im Falle eines Datenlecks verhindert, dass Passwörter im Klartext offengelegt werden. Fragen Sie Ihren Webentwickler gezielt danach, ob diese Technik korrekt implementiert ist. Für die Cyberversicherung ist relevant, dass eine sachgerechte Passwortspeicherung mittels One-Way Encryption häufig als Mindestanforderung an die IT-Sicherheit für eigene webbasierte Systeme gilt und die Folgen eines möglichen Datenlecks erheblich abmildern kann. Ein realistisches Verständnis dieses Zusammenhangs hilft Ihnen zudem, Prioritäten bei der eigenen IT-Sicherheit sinnvoll zu setzen und im Beratungsgespräch zur Cyberversicherung fundierte Fragen zu stellen.
Ein Ingenieurbüro betreibt ein Kundenportal, über das Auftraggeber sich mit einem eigenen Passwort anmelden können. Bei einer Sicherheitsüberprüfung stellt sich heraus, dass die Passwörter zwar mittels One-Way Encryption gespeichert werden, jedoch ein veraltetes, mittlerweile als unsicher geltendes Verfahren genutzt wird. Der beauftragte Webentwickler aktualisiert die zugrunde liegende Technik auf einen modernen, robusteren Standard. Als das Portal später tatsächlich Ziel eines Angriffsversuchs wird, bleiben die gespeicherten Passwörter dank der korrekt implementierten One-Way Encryption geschützt, selbst wenn Teile der Datenbank abgeflossen wären. Der Vorfall wird intern dokumentiert und dient als Grundlage für weitere, gezielte Verbesserungen der eigenen IT-Sicherheit.
One-Way Encryption wandelt Daten in eine feste, nicht umkehrbare Zeichenfolge um, aus der sich der ursprüngliche Inhalt nicht wiederherstellen lässt.
Sie wird insbesondere zur sicheren Speicherung von Passwörtern genutzt, ohne diese im Klartext vorhalten zu müssen.
Klassische Verschlüsselung ist mit dem passenden Schlüssel umkehrbar, während One-Way Encryption bewusst keine Rückrechnung ermöglicht.
Sie verhindert, dass Passwörter im Falle eines Datenlecks aus der Datenbank im Klartext offengelegt werden.
Sie gilt häufig als Mindestanforderung an die IT-Sicherheit für eigene webbasierte Systeme und mildert Folgen eines Datenlecks ab.
• Verschlüsselung – umfasst als übergeordnetes Konzept sowohl umkehrbare Verfahren als auch die nicht umkehrbare One-Way Encryption.
• Advanced Encryption Standard (AES) – stellt ein umkehrbares Verschlüsselungsverfahren im Gegensatz zur One-Way Encryption dar.
• Asymmetrische Verschlüsselung – nutzt ein anderes kryptografisches Prinzip als die nicht umkehrbare One-Way Encryption.
• Hardware-Sicherheitsmodul (HSM) – kann auch für Verfahren der One-Way Encryption zur zusätzlichen Absicherung genutzt werden.