Risikomanagement bezeichnet den kontinuierlichen Prozess, mit dem Unternehmen Risiken identifizieren, bewerten, geeignete Gegenmaßnahmen umsetzen und deren Wirksamkeit laufend überwachen, um das Unternehmen systematisch vor negativen Auswirkungen zu schützen, insbesondere im betrieblichen Alltag.
Risikomanagement umfasst die vollständige Kette von der Identifikation relevanter Risiken über deren Bewertung und die Umsetzung geeigneter Gegenmaßnahmen bis zur kontinuierlichen Überwachung, ob diese Maßnahmen tatsächlich wirksam sind oder angepasst werden müssen.
Für Unternehmen ist Risikomanagement relevant, weil es einen strukturierten, wiederholbaren Prozess bietet, um mit der sich ständig verändernden Bedrohungslandschaft umzugehen, statt einmalig getroffene Sicherheitsentscheidungen unverändert über Jahre beizubehalten.
Für Architektur- und Ingenieurbüros ist Risikomanagement relevant, um systematisch mit Risiken wie Betriebsunterbrechungen durch Cybervorfälle, Datenschutzverletzungen oder dem Verlust wichtiger Projektdaten umzugehen und die getroffenen Maßnahmen regelmäßig an neue Bedrohungen anzupassen.
Abzugrenzen ist Risikomanagement von der spezifischeren Risikobewertung, die primär die Analysephase beschreibt, während Risikomanagement den gesamten, fortlaufenden Prozess einschließlich Umsetzung und Überwachung umfasst. Ein ISMS bietet häufig den strukturellen Rahmen für systematisches Risikomanagement. Dies zeigt, wie eng die einzelnen Konzepte der Cybersicherheit miteinander verzahnt sind.
Für Sie als Geschäftsführerin oder Geschäftsführer eines Planungsbüros ist Risikomanagement relevant, weil es einen strukturierten, fortlaufenden Prozess bietet, um systematisch mit Risiken wie Betriebsunterbrechungen durch Cybervorfälle oder dem Verlust wichtiger Projektdaten umzugehen, statt einmalig getroffene Entscheidungen unverändert beizubehalten. Eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung Ihrer Maßnahmen an neue Bedrohungen ist dabei zentral. Für die Cyberversicherung ist ein etabliertes Risikomanagement von großer Bedeutung, da es Versicherern eine fundierte Grundlage für die Einschätzung Ihres Unternehmens bietet und häufig zu günstigeren Konditionen beitragen kann. Ein ISMS kann Ihnen einen bewährten strukturellen Rahmen für Ihr Risikomanagement bieten. Ein realistisches Verständnis dieses Zusammenhangs hilft Ihnen zudem, Prioritäten bei der eigenen IT-Sicherheit sinnvoll zu setzen und im Beratungsgespräch zur Cyberversicherung fundierte Fragen zu stellen.
Ein Generalplanungsbüro etabliert ein systematisches Risikomanagement, bei dem regelmäßig, mindestens einmal jährlich, relevante Risiken neu bewertet und die getroffenen Sicherheitsmaßnahmen entsprechend angepasst werden. Als sich im Laufe eines Jahres neue Bedrohungen wie zunehmende Ransomware-as-a-Service-Angriffe auf mittelständische Unternehmen entwickeln, erkennt das etablierte Risikomanagement diese veränderte Bedrohungslage frühzeitig und die Geschäftsführung passt ihre Schutzmaßnahmen entsprechend proaktiv an, statt erst nach einem tatsächlichen Vorfall zu reagieren. Der Vorfall wird intern dokumentiert und dient als Grundlage für weitere, gezielte Verbesserungen der eigenen IT-Sicherheit.
Risikomanagement ist der kontinuierliche Prozess, mit dem Unternehmen Risiken identifizieren, bewerten, Gegenmaßnahmen umsetzen und deren Wirksamkeit überwachen.
Risikomanagement umfasst den gesamten fortlaufenden Prozess einschließlich Umsetzung und Überwachung, während Risikobewertung primär die Analysephase beschreibt.
Es hilft, systematisch mit Risiken wie Betriebsunterbrechungen oder Datenschutzverletzungen umzugehen und Maßnahmen laufend anzupassen.
Ein ISMS bietet häufig einen bewährten strukturellen Rahmen für systematisches Risikomanagement.
Ein etabliertes Risikomanagement bietet Versicherern eine fundierte Grundlage für die Einschätzung und kann zu günstigeren Konditionen beitragen.
• ISO 27001 – bietet einen zertifizierbaren Standard, der systematisches Risikomanagement strukturiert.
• Business Continuity Management (BCM) – ist ein wichtiger Bestandteil eines umfassenden Risikomanagements.
• Risikobewertung – bildet die Analysephase, auf der das übergeordnete Risikomanagement aufbaut.
• Risk appetite – definiert im Rahmen des Risikomanagements, welches Risikoniveau ein Unternehmen bereit ist zu akzeptieren.