Role-Based Access Control ist ein Zugriffskontrollmodell, bei dem Berechtigungen nicht einzelnen Personen, sondern definierten Rollen zugeordnet werden, sodass Mitarbeitende automatisch die für ihre jeweilige Funktion passenden Zugriffsrechte erhalten, insbesondere im betrieblichen Alltag.
Bei Role-Based Access Control werden zunächst klar definierte Rollen mit spezifischen Berechtigungen erstellt, etwa für Projektleitung, technische Sachbearbeitung oder Verwaltung, und anschließend jeder Person die passende Rolle zugewiesen, statt individuelle Berechtigungen manuell für jede Person einzeln zu konfigurieren.
Für Unternehmen ist RBAC relevant, weil es die Verwaltung von Zugriffsrechten erheblich vereinfacht und standardisiert, insbesondere bei einer größeren Anzahl von Mitarbeitenden, und gleichzeitig sicherstellt, dass niemand mehr Zugriffsrechte besitzt, als für die jeweilige Funktion tatsächlich notwendig ist.
Für Architektur- und Ingenieurbüros ist RBAC relevant, weil unterschiedliche Rollen wie Projektleitung, Fachplanung oder Verwaltung jeweils klar abgegrenzte Zugriffsrechte auf Projektplattformen und BIM-Daten benötigen, wodurch eine rollenbasierte Struktur die konsistente und sichere Rechtevergabe erheblich erleichtert.
Abzugrenzen ist RBAC vom individuelleren Identity and Access Management, das RBAC als eine mögliche Umsetzungsmethode nutzen kann, während RBAC spezifisch das Prinzip der rollenbasierten statt individuellen Rechtevergabe beschreibt. Das Prinzip der minimalen Rechtevergabe wird durch RBAC praktisch umgesetzt. Dies zeigt, wie eng die einzelnen Konzepte der Cybersicherheit miteinander verzahnt sind.
Für Sie als Geschäftsführerin oder Geschäftsführer eines Planungsbüros ist Role-Based Access Control relevant, weil unterschiedliche Rollen wie Projektleitung, Fachplanung oder Verwaltung jeweils klar abgegrenzte Zugriffsrechte auf Projektplattformen und BIM-Daten benötigen, deren konsistente Vergabe durch ein rollenbasiertes System erheblich erleichtert wird. Dies reduziert sowohl den Verwaltungsaufwand als auch das Risiko übermäßiger Zugriffsrechte einzelner Personen. Für die Cyberversicherung ist relevant, dass RBAC als strukturierte Umsetzung des Prinzips der minimalen Rechtevergabe häufig als Mindestanforderung an die IT-Sicherheit gilt. Ihr IT-Dienstleister kann ein passendes Rollenmodell für die Struktur Ihres Büros entwickeln. Ein realistisches Verständnis dieses Zusammenhangs hilft Ihnen zudem, Prioritäten bei der eigenen IT-Sicherheit sinnvoll zu setzen und im Beratungsgespräch zur Cyberversicherung fundierte Fragen zu stellen.
Ein Generalplanungsbüro verwaltet Zugriffsrechte für seine Projektplattform zunächst individuell für jeden einzelnen Mitarbeiter, was bei personellen Veränderungen zu einem erheblichen Verwaltungsaufwand und teilweise inkonsistenten Berechtigungen führt. Nach der Einführung eines Role-Based-Access-Control-Systems werden klar definierte Rollen wie Projektleitung, Fachplanung und Verwaltung mit jeweils passenden Zugriffsrechten erstellt. Neue Mitarbeitende erhalten künftig automatisch die für ihre Rolle passenden Berechtigungen, was sowohl den Verwaltungsaufwand reduziert als auch die Konsistenz der Rechtevergabe deutlich verbessert. Der Vorfall wird intern dokumentiert und dient als Grundlage für weitere, gezielte Verbesserungen der eigenen IT-Sicherheit.
RBAC ist ein Zugriffskontrollmodell, bei dem Berechtigungen definierten Rollen statt einzelnen Personen zugeordnet werden.
Mitarbeitende erhalten automatisch die für ihre Rolle passenden Rechte, statt dass individuelle Berechtigungen manuell konfiguriert werden müssen.
Unterschiedliche Rollen wie Projektleitung oder Fachplanung benötigen jeweils klar abgegrenzte Zugriffsrechte auf Projektdaten.
IAM kann RBAC als eine mögliche Methode zur konkreten Umsetzung der Rechtevergabe nutzen.
Das Prinzip der minimalen Rechtevergabe wird durch klar definierte, rollenbasierte Berechtigungen praktisch umgesetzt.
• Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) – kann RBAC um eine zusätzliche Sicherheitsebene bei der Anmeldung ergänzen.
• Authentifizierung – bestätigt die Identität einer Person, bevor RBAC die passenden Berechtigungen zuweist.
• Biometrie – kann als Authentifizierungsmethode innerhalb eines RBAC-Systems genutzt werden.
• Certificate-Based Authentication – kann in Kombination mit RBAC für eine besonders sichere Zugriffsverwaltung genutzt werden.