Single Sign-On ist ein Anmeldeverfahren, das es Nutzerinnen und Nutzern ermöglicht, sich einmalig zu authentifizieren und anschließend ohne erneute Anmeldung auf mehrere verschiedene, miteinander verbundene Anwendungen und Dienste zuzugreifen, insbesondere im betrieblichen Alltag.
Single Sign-On zentralisiert die Authentifizierung bei einem einzigen, vertrauenswürdigen Identity Provider, der anschließend anderen angeschlossenen Anwendungen bestätigt, dass sich eine Person bereits erfolgreich angemeldet hat, wodurch keine mehrfache Eingabe von Zugangsdaten mehr notwendig ist.
Für Unternehmen ist SSO relevant, weil es den Verwaltungsaufwand für zahlreiche einzelne Zugangsdaten erheblich reduziert und gleichzeitig die Sicherheit verbessert, da zentrale Sicherheitsmaßnahmen wie Multi-Faktor-Authentifizierung einheitlich für alle angeschlossenen Dienste durchgesetzt werden können.
Für Architektur- und Ingenieurbüros ist SSO relevant, weil Mitarbeitende häufig auf zahlreiche unterschiedliche Projektplattformen, Cloud-Dienste und Fachanwendungen zugreifen müssen, wodurch eine zentrale, einmalige Anmeldung den Arbeitsalltag erheblich vereinfacht und gleichzeitig die Sicherheit verbessert.
Abzugrenzen ist SSO vom Identity Provider, der die technische Infrastruktur für SSO bereitstellt, sowie von OAuth 2.0 und OpenID Connect, die als zugrunde liegende technische Standards für die Umsetzung von SSO dienen können. Eine Password Management Application verfolgt ein ähnliches Ziel auf technisch andere Weise. Dies zeigt, wie eng die einzelnen Konzepte der Cybersicherheit miteinander verzahnt sind.
Für Sie als Geschäftsführerin oder Geschäftsführer eines Planungsbüros ist Single Sign-On relevant, weil Mitarbeitende häufig auf zahlreiche unterschiedliche Projektplattformen und Cloud-Dienste zugreifen müssen, wodurch eine zentrale, einmalige Anmeldung den Arbeitsalltag erheblich vereinfacht und gleichzeitig zentrale Sicherheitsmaßnahmen wie Multi-Faktor-Authentifizierung einheitlich durchsetzbar macht. Dies reduziert zudem das Risiko schwacher oder mehrfach genutzter Passwörter deutlich. Für die Cyberversicherung ist relevant, dass eine zentralisierte, professionell abgesicherte Anmeldung über SSO als positives Signal für ein durchdachtes IT-Sicherheitskonzept gewertet werden kann. Ihr IT-Dienstleister kann SSO für die wichtigsten von Ihrem Büro genutzten Anwendungen einrichten. Ein realistisches Verständnis dieses Zusammenhangs hilft Ihnen zudem, Prioritäten bei der eigenen IT-Sicherheit sinnvoll zu setzen und im Beratungsgespräch zur Cyberversicherung fundierte Fragen zu stellen.
Ein Generalplanungsbüro nutzt eine Vielzahl unterschiedlicher Cloud-Dienste und Projektplattformen, für die Mitarbeitende bislang jeweils eigene Zugangsdaten benötigten, was häufig zu vergessenen Passwörtern und Zeitverlust führte. Nach der Einführung von Single Sign-On können sich Mitarbeitende einmalig mit einem zentralen, gut abgesicherten Konto anmelden und erhalten automatisch Zugriff auf alle angebundenen Dienste. Beim Ausscheiden eines Mitarbeiters genügt es nun, dessen zentrales Konto zu deaktivieren, um automatisch den Zugriff auf sämtliche verbundenen Systeme zu entziehen, was sowohl Komfort als auch Sicherheit deutlich verbessert. Der Vorfall wird intern dokumentiert und dient als Grundlage für weitere, gezielte Verbesserungen der eigenen IT-Sicherheit.
Single Sign-On ermöglicht eine einmalige Authentifizierung, mit der anschließend auf mehrere verschiedene, verbundene Anwendungen zugegriffen werden kann.
Zentrale Sicherheitsmaßnahmen wie Multi-Faktor-Authentifizierung können einheitlich für alle angeschlossenen Dienste durchgesetzt werden.
Es vereinfacht den Zugriff auf zahlreiche Projektplattformen und Cloud-Dienste erheblich und reduziert das Risiko schwacher Passwörter.
OAuth 2.0 und OpenID Connect dienen häufig als zugrunde liegende technische Standards für die Umsetzung von SSO.
Beim Ausscheiden eines Mitarbeiters genügt die Deaktivierung eines zentralen Kontos, um den Zugriff auf alle verbundenen Systeme zu entziehen.
• Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) – wird durch Single Sign-On häufig zentral für alle angebundenen Dienste durchgesetzt.
• Authentifizierung – wird durch Single Sign-On zentral für mehrere Anwendungen übernommen.
• Biometrie – kann als Authentifizierungsmethode innerhalb eines Single-Sign-On-Systems genutzt werden.
• Certificate-Based Authentication – kann als besonders sichere Methode innerhalb eines Single-Sign-On-Systems eingesetzt werden.